Worauf beim Kauf von Kinderbetten zu achten ist

Im Lauf eines Tages sind unsere Kinder vielen Gefahren ausgesetzt, vor denen wir Eltern sie aufmerksam behüten. Sind die Kleinen dann abends im Bett, atmen wir erleichtert auf. Doch zu Recht?

Diese Frage können wir nur mit gutem Gewissen bejahen, wenn beim Kauf eines Kinderbetts wesentliche Sicherheitsaspekte berücksichtigt wurden.

Wichtig ist, dass das Bett stabil und solide verarbeitet ist, also weder scharfe Kanten noch Ecken aufweist.

Auch darf das Kind keine Möglichkeit haben, an Querstreben hochzuklettern.

Der Abstand zwischen den einzelnen Gitterstäben muss zwischen 4,5 und 6,5 cm liegen. Er darf keinesfalls größer oder kleiner sein, sonst besteht die Gefahr, dass Ihr Kind sich zwischen den Stäben einklemmt und im schlimmsten Fall erstickt.

Überprüfen Sie das Bett auf überstehende Teile, an denen Ihr Kind mit einer Schnullerkette oder einem Bändchen seines Schlafanzugs hängen bleiben könnte.

In guten Kinderbetten ist eine Markierung angebracht, die zeigt, wie hoch die Matratze höchstens sein darf.

Das Kind darf keinesfalls an überstehende oder lockere Schrauben, abnehmbaren Kleinteile, Klebebilder und ähnliches gelangen, da diese unweigerlich im Mund landen würden.

Bei Kinderbetten mit vier Rollen müssen mindestens zwei feststellbar sein, ansonsten sollte das Bett lieber nur zwei Rollen und zwei feste Füße haben.

Selbstverständlich ist, dass das schadstofffreie Bett mit Gebrauchsanweisung geliefert wird.

Lassen Sie sich unter Berücksichtigung dieser Aspekte im Fachhandel ausführlich beraten, dann können Sie beim Kauf eines Kinderbetts nichts falsch machen. Jetzt müssen Sie nur noch kontrollieren, dass sich im Bett keine Spielsachen mit Bändern oder Schnüren befinden, an denen sich ihr Kind erdrosseln könnte. Von Spielketten über dem Bett ist generell abzuraten, ein waches Kind hat sicher auch mehr Spaß daran als ein schlafendes.

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